Vereinsgeschichte


Seit dem Aufkommen der Bürgernetzidee im Jahr 1995 und der Gründung des Gunnet 1996 ist viel passiert – im Nachstehenden ein Überblick über die Entwicklung des Vereins „gunnet e.V.“ von 1996 bis heute.


Das Gunnet entsteht


Der Bürgernetzverein Gunzenhausen (Kurzbezeichnung „gunnet") entstand aus der Initiative einiger computerinteressierter Menschen aus Gunzenhausen und Umgebung. Der Motor dieser Entwicklung war damals Horst Schäfer.

Bei der Gründungsversammlung am 19. Juni 1996 waren unter anderen der Erste Bürgermeister Gerhard Trautner, der Schulleiter der Hauptschule Gunzenhausen Franz Müller, Berufsschullehrer Roland Bührle und die stellvertretende Stadtbüchereileiterin Monika Wopperer dabei. Horst Schäfer wurde zum 1. Vorstand gewählt und übte dieses Amt bis 1998 aus. Ihm folgte Roland Bührle von 1998 bis 2000. 2000 übernahm Martin Bosch das Amt, 2014 folgte Monika Wopperer als Vorsitzende.


Die ersten Vorstandssitzungen beschäftigten sich mit technischen Problemen und grundsätzlichen konzeptionellen Erwägungen, wie Anbindungsvarianten. Im Juli 1997 erklärte sich die Sparkasse Gunzenhausen bereit, die Technik für den Einwahlknoten sowie einen Schulungsraum einzurichten. Schwerpunkt der ersten Jahre war die Unterstützung der Bürger, die einen Internetanschluss anstrebten, durch kompetente Beratung und dem Angebot einer Internetverbindung über die Möglichkeit der damals günstigen Ortseinwahl. Darüber hinaus wurden hochqualifizierte und spezielle Fortbildungskurse angeboten. Der im November 1996 zur Verfügung gestellte Einwahlknoten wurde im April 1999 aus Kostengründen aufgegeben; seitdem werden nur noch E-Mail-Adresse und Webspace (Speicherplatz für Homepages) zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhalten Vereinsmitglieder individuellen Support bei Computerproblemen und die Möglichkeit kostengünstig an Fortbildungen des Bürgernetzvereins teilzunehmen. Ab November 2002 wurde der Mail-Server des gunnet zur Firma Hetzner nach Nürnberg verlagert und eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet.


Im Zuge der Auflösung des Telecenters, in deren Räumlichkeiten bis dahin die Vereinsaktivitäten wie Kurse und Versammlungen stattfanden, ergab sich die Kooperation mit der VHS Gunzenhausen.


Seit Anfang des Jahres 2006 nutzte der Verein die Räume der VHS für Fortbildungen und die regelmäßigen Seniorentreffs. Vielfältige Aktivitäten, wie Surfnachmittage für Jugendliche, Prominentenchats, Homepagewettbewerb, Grillfeste, Planung eines Computerflohmarktes, Förderprojekte, Seniorenarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Bürgernetz-Dachverband waren und sind Teil des Vereinslebens. 


Ab 2013 wird in Kooperation mit der Altmühlfrankenschule der Computerraum der Schule im Gebäude der Stephanischule für die Seniorenkurse und Fortbildungen genutzt, außerdem gibt es zweimal pro Monat die Möglichkeit in Form der „Fragestunde“ individuelle Unterstützung und Beratung zu bekommen.

 
2014 wurde die Geschäftsstelle, geführt von Frau Renate Anton, aufgelöst.


Zusammen mit der Stadt Gunzenhausen und Sponsoren konnte in 2012 und 2016 in der jeweils voll besetzten Stadthalle der „Surf-safe-day“ abgehalten werden, in dem insbesondere den Schülern der regionalen Schulen die Gefahren des zu sorglosen Umgangs mit Daten im Internet und bei der Handynutzung dargestellt wurden, inklusive „Live-Hack“ auf Handys von anwesenden Gästen. 


Regelmäßige Bildungsveranstaltungen / Vorträge finden in Kooperation mit der Stadtbücherei Gunzenhausen in den Räumen der Bücherei unter dem Namen „Medienwelten“ zu aktuellen bildungspolitischen Themen statt.


In der Mitgliederversamlung 2019 hat der Verein per Beschluss fest gelegt, dass der Verein künftig den Namen gunnet e. V. trägt und jegliche Zusammenarbeit mit dem Dachverband, welcher aktuell die Rechte an der Marke "Bürgernetzverein" hält, einzustellen. Bereits in der Mitgliederversamlung 2018 hat der Verein den Austritt aus dem Dachverband beschlossen. Dieser wurde nun durch Umbenennung und Satzungsänderung für alle Mitglieder des gunnet e. V. verbindlich.

 

 

 

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