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Diese Schülerfrage hätte man
natürlich auch während des Unterrichts in der Saarstraße
behandeln können. Aber wie viel schöner war es doch,
sie "vor Ort zu klären.
Die Klassen 9 a und 9 b hatten sich
heuer als Ziel ihrer Abschlussfahrt Straßburg ausgesucht.
Der Zeitpunkt 25. März bis 29. März wurde deshalb gewählt,
um schon den Frühling im Elsass zu erleben. Daraus wurde
jedoch sehr wenig, da nur der Dienstag als frühlingshaft
bezeichnet werden konnte. Die organisatorischen Vorbereitungen
zusammen mit dem Schulfahrtenzentrum der Deutschen Bahn AG in
München liefen reibungslos. Wir waren untergebracht im Jugendgästehaus
"CIARUS, das sich als gut geführte internationale
Begegnungsstätte herausstellte. Für nicht ketchupverdorbene
Zungen war die Verpflegung ganz ausgezeichnet (Menüwahl!).
Nachts sorgte ein "Sheriff für einigermaßen
Ruhe. Französinnen, Engländer und Nordiren sorgten für
Internationalität.
Nach einer ersten Kontaktaufnahme mit
der Stadt Straßburg stand am Dienstagvormittag eine Stadtführung
auf dem Plan. Kultur pur, amüsant erzählt und vorgeführt
von unserem Begleiter, ließ die Zeit mit Gutenberg, Goethe,
Grünewald und Albert Schweitzer wie im Flug vergehen. Während
einer Bootsfahrt konnte man nachmittags die Eindrücke wiederholen.
Der Mittwoch war der Elsassfahrt mit den Zielen Colmar (Unterlindenmuseum,
Altstadt), Riquewihr (Weinort) und Schloss Hochkönigsburg
gewidmet. Wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre ...
Der Donnerstag brachte eine Begegnung
mit dem Zentrum der europäischen Demokratie. Nach einer straffen
Kontrolle am Eingang erlebte man eine Führung durch das Gebäude
des Europarates/Europaparlaments. Am Nachmittag stiegen einige
auf den Turm des Straßburger Münsters, andere gingen
einkaufen. Am Freitagvormittag besichtigten wir noch schnell
ein grandioses Centre Commercial (Geschäftszentrum), wobei
ein bereits "schmaler Geldbeutel die Grenzen steckte.
Alles in allem war es eine wirklich
gelungene, doch für die Begleiterin Doris Weiß-Hofmann
und die beiden Klassenleiter Jürgen Ducke und Wolfgang
Büringer auch anstrengende Fahrt.
Für die Unterstützung der
Fahrt bedanken wir uns bei der Schulleitung, bei den Eltern und
beim Elternbeirat (Spende 450 DM). Dem hiesigen Europaabgeordneten
Dr. Ingo Friedrich danken wir für die Vermittlung der Kontaktadresse
zum Besucherdienst des Europaparlaments.
Wolfgang Büringer
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