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Stephani-Volksschule Gunzenhausen

Jahresbericht 1995/96 (Hauptschule)



Klasse 6 d im Schullandheim Rothmannsthal

Als alle Schüler (insgesamt 26) und 4 Lehrer am Treffpunkt "Busparkplatz” eintrafen, goss es in Strömen. Herr Ebert, der Busfahrer, wartete schon auf uns. Frau Strobel und all die anderen rasten noch einmal ins Schulgebäude zurück und holten die restlichen Tonnen an Nudeln, Tomatensoße, Kartoffeln usw.

Als alles im Bus verstaut war und Frau Strobel endlich im Auto vorfuhr, wurde es erst richtig lustig. Die Fahrt dauerte 2 - 2 ½ Stunden. Bevor wir ankamen, dachten wir, dass wir unseren Aufenthalt in einer einzigen Hütte verbringen sollten, doch dann stellte sich heraus, dass es ein großes Haus mit Speisesaal und Kaminzimmer gab. Wir schauten uns natürlich gleich alles an und waren sehr beeindruckt. Es gab Zwei- und Vierbett-zimmer. Schon bald war die Zimmerbesetzung eingeteilt, jeder war zufrieden und wir packten die Koffer aus.

Unser Speiseplan (wir kochten alles selbst!) sah so aus: Spaghetti, Pommes frites, Gemüsereis, Würstchen, Fischstäbchen und eine Suppe, die "Feuertopf” hieß. Herr Müller machte mit uns sehr viele Ausflüge, die eigentlich nur eine Stunde dauern sollten, sich dann aber über vier Stunden erstreckten. Eine Wanderung führte uns zu einem Steinbruch, in dem wir begeistert herumturnten. Erst später entdeckten wir ein Schild, auf dem "Explosionsgefahr” stand. Ein weiterer Ausflug führte uns nach Bamberg. Dort kreuzten wir auf dem Main-Donau-Kanal mit dem Schiff "Christl”.

Eine Disco gab es natürlich auch. Die besten Tänzer wurden prämiert. Dort sahen wir, dass Lehrer auch tanzen können. Eine Nachtwanderung und ein riesiges Lagerfeuer durften natürlich nicht fehlen. Das war wirklich cool! Unser "Feuerabend” dauerte bis 2:00 Uhr früh. Welch Wunder, dass wir am nächsten Tag überhaupt noch aufwachten.

Die Bettgehzeit war eigentlich um 22:00 Uhr, aber diese Regel konnte nur am Montag Anklang finden. An den anderen Tagen wurde es meist 23:00 Uhr oder später. Uns Kindern gefiel das sehr gut, nur Frau Strobel hatte nach einiger Zeit schon verschwollene Augen und sah aus wie ein Zombie.

Bei allem Spaß durfte natürlich auch der Unterricht nicht fehlen. Biologie war angesagt: Trockenwiesen-bestimmung. Und wie wir bestimmten! Einige Pflanzen nahmen wir sogar in einer Presse mit nach Hause.

Leider war der Aufenthalt viel zu schnell vorbei und wir mussten wieder abreisen. Es war sehr schön.

Hanna Schmidt, Daniela Pachhofer
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