Stephani-
Volksschule

Grundschule

Hauptschule

Termine

Aktuelles

Schulgeschichte

Email

Stephani-Volksschule Gunzenhausen

Jahresbericht 1995/96 (Hauptschule)



Die neue Schulorganisation

Die Regierung von Mittelfranken ordnete mit Rechtsverordnung vom 5. Mai 1994 die Organisation des Schul-wesens im Bereich des Schulverbandes Altmühlsee und der Stephani-Volksschule vollkommen neu. Ziel dieser Neuorganisation ist es, die zum Teil schlechten äußeren Schulverhältnisse im Bereich des bisherigen Schulverbandes Altmühlsee grundlegend zu verbessern.

Rechtsverordnung

Die Volksschule Altmühlsee (Grund- und Hauptschule) wird aufgelöst.

Es werden folgende Schulen neu errichtet:

Grundschule in der Gemeinde Muhr am See.

Sprengel: Gemeinde Muhr am See, Gemeindeteile Streudorf, Höhberg, Oberhambach, Unterhambach, Schweina, Wald, Steinabühl und Mooskorb der Stadt Gunzenhausen.

Grundschule in der Gemeinde Gnotzheim.

Sprengel: Gemeinde Gnotzheim, Gemeindeteile Nordstetten, Stetten, Maicha, Cronheim und Filchenhard der Stadt Gunzenhausen.

Grundschule Gunzenhausen-Südstadt.

Sprengel: Südstadt Gunzenhausen ab und einschließlich Sonnenstraße, Zur Altmühl, einschließlich der Gemeindeteile Lindenhof, Oberasbach, Unterasbach, Obenbrunn, Aha, Edersfeld, Pflaumfeld, Unterwurmbach, Oberwurmbach, Lohmühle, Reutberg, Steinacker und Weinberg der Stadt Gunzenhausen.

Folgende Schulen werden mit verändertem Sprengel weitergeführt:

Stephani-Volksschule Gunzenhausen (Grundschule).

Sprengel: Stadtgebiet Gunzenhausen ohne die zur Grundschule-Südstadt gehörenden Gebiete, jedoch einschließlich der Gemeindeteile Schlungenhof, Laubenzedel, Sinderlach, Schnackenmühle, Scheupeleinsmühle, Büchelberg und Frickenfelden der Stadt Gunzenhausen.

Stephani-Volksschule Gunzenhausen (Hauptschule).

Der Sprengel wird erweitert und erstreckt sich auf das Gebiet der Stadt Gunzenhausen und der Gemeinden Gnotzheim und Muhr am See. Die Schule umfasst die Jahrgangsstufen 5 mit 9.

Vorgeschichte

Die Stadtverwaltung erhob die zu erwartenden Schülerzahlen der betroffenen Schulen und entwickelte mehrere Lösungsvarianten. Im Schulverband Altmühlsee wurde der Vorschlag gemacht, für dessen Sprengel eine eigene Hauptschule in Unterwurmbach zu errichten. Nach intensiver Diskussion in den betroffenen Gremien entschied sich der Stadtrat von Gunzenhausen für die oben beschriebene Lösung. Die Rechtsverordnung kann allerdings erst dann vollzogen werden, wenn durch den Bau der Grundschule in der Südstadt im Stephani-Schulhaus die erforderlichen vier bis fünf Zimmer für Hauptschulklassen frei werden. Erschwerend kommt hinzu, dass noch eine Lösung für den größeren Raumbedarf der Schule zur individuellen Lernförderung gefunden werden muss.

Gründe

Nur eine zentrale, wenigstens zweizügig geführte Hauptschule ermöglicht es ihren Schülerinnen und Schülern, alle Wahlmöglichkeiten der Stundentafel uneingeschränkt auszuschöpfen. Der angekündigte neue Lehrplan für die Hauptschulen setzt diese Schulstruktur weitgehend voraus. Für den praktischen Unterricht braucht eine moderne Hauptschule gut ausgestattete Fachräume und für den Sportunterricht Hallen- und Freiflächen, die ohne Zwischenfahrten erreicht werden können. Insgesamt stehen im Stephani-Schulhaus vierzehn Fachräume zur Verfügung. In den meisten Fällen wird die Kapazität für eine etwas größere Auslastung ausreichen. Ohne eine weitere Schulküche, einen Werkraum und einen Computerraum wird man aber nicht auskommen.

Mit ihren 380 Schülern in 15 Klassen ist unsere Schule eine idealtypische Hauptschule - kleiner als die Volksschule Altmühlsee. Die Stephani-Volksschule hat keinerlei Vorteile davon, wenn sie Hauptschüler aus weiteren Stadtteilen aufnimmt. Wir haben aber auch keine Einwände dagegen, wenn es darum geht, allen Hauptschülern der Stadt auf diese günstige Weise gleich gute äußere Schulverhältnisse zu schaffen.

Die Zahl der Schüler, die im Stephani-Schulhaus unterrichtet werden, erhöht sich dadurch nicht, weil im gleichen Umfang Grundschüler in die neue Südstadt-Grundschule wechseln.

Konsequenzen

Alle drei im Stephani-Schulhaus untergebrachten Schulen haben steigende Schülerzahlen und sind dringend darauf angewiesen, dass der Neubau so bald wie möglich in Angriff genommen wird.

Die Lehrerkonferenzen der Grund- und Hauptschule sowie das Schulforum empfehlen, den vermehrten Raumbedarf der Schule L im Grundschulbereich im Neubau in der Südstadt zu decken.

Die Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs ist der Sprengeländerung anzupassen, damit die Schüler von ihren Wohnorten aus sternförmig und damit viel schneller als bisher ihre Schule erreichen.

In praktischen Fragen (Bücher, Lehrmittel ...) sollten die betroffenen Schulen schon jetzt zusammenarbeiten, damit den Schülern der Wechsel erleichtert wird.

Hauptschüler aus den Stadtteilen östlich der Altmühl profitieren schon seit Jahren von der guten Ausstattung der Stephani-Schule. Sie sind gut integriert, und ich denke, sie fühlen sich wohl bei uns. Lehrer und Schüler aus dem Schulverband Altmühlsee werden sich sicher auch bald an ihre neue Schule gewöhnen. Ich wünsche es mir jedenfalls.

Franz Müller
Zurück zur Übersicht Jahresbericht

Zur Übersicht Jahresbericht

Zurück zur Übersicht Schulgeschichte

Zu den Bildungsseiten der Stadt