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Stephani-Volksschule Gunzenhausen

Jahresbericht 1996/97 (Hauptschule)



Schuljahr 1996/97 - Rückblick

Ausgangssituation

Mehr Schüler, aber eine Klasse weniger und damit ein höherer Durchschnitt kennzeichneten die Situation im Schuljahr 1996/97. Zum Stichtag 1. Oktober besuchten 382 Schüler die Hauptschule, jetzt sind es 397, am 1. Oktober 1995 waren es 375. Die Klassenbildung wurde in den Hauptschulen an einer Höchstzahl von 33 Schülern ausgerichtet, darum konnten aus fünf vierten Klassen nur drei fünfte mit jeweils mehr als 30 Schülern gebildet werden. Die starre Regelung erlaubte kein Abweichen, auch wenn ein Drittel der Schüler wegen sozialer oder sprachlicher Defizite besonderer Zuwendung bedarf. Eine weitere Klasse hätte die Klassenstärke auf 24 Schüler gesenkt und Lehrern und Mitschülern die notwendige Integration dieser Kinder sehr erleichtert.

Lehrerzuteilung

Die Schule war mit Lehrerinnen und Lehrern gut versorgt und weitgehend autark. Aus pädagogischen Gründen wurde das Klassenlehrerprinzip im größtmöglichen Umfang verwirklicht. Lehrer und Fachlehrer, die Förderlehrerin sowie Geistliche und Religionslehrer der Kirchen erteilten insgesamt 574 Wochenstunden Unterricht. Die Versorgung mit Lehrerstunden lag im Rahmen der in diesem Jahr leicht gekürzten Messzahlen für die Zuteilung. Die in der Stundentafel vorgesehenen Unterrichtsstunden im Pflicht- und im Wahlpflichtbereich konnten gewährleistet werden.

Arbeitslehrefächer

Als zentral geführte, mehrzügige Hauptschule, die für alle einschlägigen Fächer über modern eingerichtete Fachräume verfügt, konnte die Stephani-Schule ihren Schülern im 8. und 9. Jahrgang je nach Eignung und Neigung die freie Wahl der praktischen Arbeitslehrefächer einräumen. Textverarbeitung, Hauswirtschaft und Werken/Technisches Zeichnen waren die beliebtesten Fächer.

Intensiv- und Förderunterricht half den Kindern von Ausländern, Aussiedlern und Asylbewerbern, die deutsche Sprache möglichst rasch zu erlernen. Unsere türkischen Kinder, zumeist in Gunzenhausen geboren und aufgewachsen, erhielten auf freiwilliger Basis Türkischunterricht, damit sie ihre Muttersprache besser beherrschen lernen.

Wahlfächer und AGs

Auf Beschluss der Lehrerkonferenz wurden Wahlfächer und Arbeitsgemeinschaften angeboten. Von den Acht- und Neuntklässlern wurde der Informatikunterricht gerne besucht. Erstmals konnte eine Arbeitsgemeinschaft mit Hilfe der schuleigenen Computer Schülerzeitungen gestalten. Die Schulfotogruppe, die Arbeitsgemein-schaft mit der längsten Tradition an der Schule, wurde weitergeführt. Zwei Gitarrekurse wandten sich an die Musikfans unter unseren Schülern.

Sportunterricht

Der Sportunterricht wurde in der höchstmöglichen Anzahl von 18 Gruppen erteilt. Im differenzierten Sport konnten insgesamt 14 Gruppen gebildet werden. Die Einteilung erfolgte erstmals nach Sportdisziplinen, die von den Schülerinnen und Schülern je nach Eignung und Neigung gewählt werden konnten. Als Sondersportart war wieder Segeln vorgesehen, das in zwei Gruppen in Zusammenarbeit mit dem Segel- und Surfclub in Wald durchgeführt wurde.

Internet

„Schulen ans Netz" heißt eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie und der Deutschen Telekom AG. Die Stephani-Volksschule (Hauptschule) bewarb sich um Aufnahme in die Förderung und erhielt eine Zusage. Damit hat die Schule unter anderem einen kostenlosen Zugang zum Deutschen Forschungsnetz. Inzwischen präsentiert sich die Schule im GUN-NET mit einer eigenen Homepage und ist per E-Mail zu erreichen.

Computerraum

Der Computerraum ist augenblicklich auf dem neuesten technologischen Stand. Die Stadt stellte Haushaltsmittel zur Verfügung, die Sparkasse und die Firma Loos sponsorten dankenswerterweise noch fehlende Geräte. Ein großer Anteil an Eigenleistung war aber auch dabei. Zu danken ist Horst Schäfer, dem Medienbeauftragten der Stadt, dem Kollegen Ulrich Salomon und nicht zuletzt Alfred Hahnemann, unserem Hausmeister.

Jubiläum

Ingeborg Wengert, unsere Verwaltungsangestellte, konnte am 1. Oktober ihr 25-jähriges Dienstjubiläum an unserer Schule begehen. Bei ihr im gemeinsamen Sekretariat der Grund- und Hauptschule laufen alle Fäden zusammen. Auf Grund ihrer großen Berufserfahrung hat Frau Wengert für uns Lehrer de facto längst den Status einer Sachbearbeiterin und für unsere Schüler ist sie Ansprechpartnerin bei allen vorkommenden Wehwehchen.

10. Schuljahr

Unverständlich ist, dass unsere Schule nicht am Schulversuch „Freiwilliges 10. Schuljahr" teilnehmen durfte. Die beiden Bürgermeister Willi Hilpert und Gerhard Trautner sowie die Lehrerkonferenz und das Schulforum setzten sich intensiv dafür ein. Jetzt kam erneut ein ablehnender Bescheid von der Regierung von Mittelfranken. Schade.

Franz Müller

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