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Von München bis Bremen, vom brandenburgischen Madlow bis ins hessische Wetzlar, ob an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und neuerdings auch Grundschulen: Überall setzen sich Jugendliche an einen Tisch, um Streithähne und Schläger zur Vernunft zu bringen. Sie nennen sich "Konfliktschlichter", "Streitschlichter", "Konfliktlotsen" oder "Anti-Stress-Teamer". Ihr Motto: "Reden statt raufen." Um möglichen Konflikten vorbeugend zu begegnen, setzten sich an unserer Schule Schulleiter und Vertrauenslehrer Anfang März zusammen, um über Möglichkeiten der Konfliktschlichtung vor allem in unserem Pausenhof nachzudenken. Es wurde vereinbart, geeignete Schülerinnen und Schüler als Konfliktschlichter zu werben, auszubilden und einzusetzen. Zwanzig Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufe erklärten sich bereit, dieses Amt zu übernehmen. Nach einer Einführung in die Problematik der Konfliktschlichtung begannen die Schlichter erstmals ihren Dienst am Donnerstag, dem 29. April. Eine offizielle Einführung fand am 4. Mai statt. Als Erkennungs-zeichen für die Mitschüler dienen weiße Basketballmützen mit einem Konfliktschlichteremblem. Aus den neunten Klassen stammen sechzehn Konfliktschlichter. Sie werden am Schuljahresende entlassen, so dass der Fortbestand der "Truppe" noch nicht gesichert ist. Wir werden noch einmal eine Werbekampagne in den 5. und 6. Klassen starten und hoffen dabei auf Unterstützung durch die Eltern. Es bleibt zu wünschen, dass diese Aufgabe, die zweifelsohne die soziale Kompetenz ihrer Teilnehmer stärkt, unseren Schülern näher gebracht werden kann. Hans-Jürgen Wilde
Unsere Konfliktschlichter aus der Klasse 8 b: aus der Klasse 9 b: aus der Klasse 9 c:
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